Hochwasserschutz Eisack zwischen Brücke SS12 Nordeinfahrt Sterzing und Brücke SS12 Hofer
Stato OIS: Pünktlich
Begünstigte: Agentur für Bevölkerungsschutz
Fonds:
Europäischer Fonds für regionale Entwicklung 2021-2027(EFRE)
Priorität: GREEN – der Klimaveränderung entgegenwirken
Dauer:
31.08.2024 bis 30.12.2028
Gesamtkosten: 14.300.000,00 € €
EU-Beitrag: 5.720.000,00 € €
Nationaler Beitrag: 6.006.000,00 € €
Beitrag Autonome Provinz Bozen: 2.574.000,00 € €
Finanzieller Fortschritt:
Zweckgebunden
Umsetzungsstand:
Ausführungsphase
Kurze Beschreibung des Vorhabens
Das vorliegende Projekt hat das Ziel, den Hochwasserschutz entlang des Eisack in den Gemeinden Sterzing (orografisch rechte Uferseite) und Gemeinde Pfitsch (orografisch linke Uferseite) maßgeblich zu verbessern. Es schließt an bereits realisierte Baulose an. Mit diesem Baulos wird die bestehende Absicherung gegen Überschwemmungen der Altstadt und des Siedlungsbereiches von Sterzing und Pfitsch zwischen den Brücken „Hofer“ und „Nordeinfahrt“ auf beiden Uferseiten des Eisacks geschützt. Zentrales Element ist eine Verbreiterung des Bachbettes von rund zwei Metern und eine Eintiefung des bestehenden Bachbettes von ca. 1,2 Meter auf einer Länge von 528 lfm, um einen ausreichend großen Abflussquerschnitt zu erreichen. Nach Umsetzung der Maßnahmen kann eine Reduzierung bzw. Rückstufung von Gefahrenzonen im Stadtbereich von Sterzing vorgenommen werden. Zusammen mit dem Hochwasserschutz ist auch die Viabilität mit der zu verlegenden Gemeindestraße, die Anbindungen an Gehwege und Radwege, die Errichtung von zwei neuen Fußgängerbrücken und einer Aufweitung am orografisch linken Ufer im Sinne einer „Flussarena“ sowie die ökologische Bachbettgestaltung, immer im hydraulisch zulässigen Bereich, ein wichtiges Thema.
Spezifisches Ziel
Risikoprävention: Maßnahmen zur Sicherung und Stärkung der Widerstandsfähigkeit jener Gebiete, die am stärksten durch hydraulische, hydrogeologische und Lawinenrisiken gefährdet sind.
Geolokalisierung
Südtirol - Sterzing