Unsere Geschichte: Von der Gründung bis zum heutigen Firmensitz.
Verbindung zwischen der EU und Südtirol für eine nachhaltige regionale Entwicklung.
Die Gründung des Europäischen Binnenmarktes markiert einen Wendepunkt in der Geschichte der Union: Zu diesem Zeitpunkt wird das Konzept Europa auch in Südtirol greifbar.
Eine Reise des Wachstums: die Geschichte unserer Abteilung.
Die Gestaltung der europäischen Agenden in Südtirol folgt heute den Entwicklungen auf europäischer Ebene. Hier die wichtigsten Etappen dieser Entwicklung:
- 1991 wurden die europäischen Angelegenheiten in der Infostelle für Europarecht des Präsidiums eingegliedert, 1993 dann in der EG-Dienststelle im Präsidium der Südtiroler Landesverwaltung.
- 1994 wurde mit dem Amt für europäische Integration die Abteilung Europa-Angelegenheiten gegründet.
- 1995 wurde das Außenamt in Brüssel eröffnet und 1999 die ESF-Dienststelle in die Abteilung Europa integriert.
- 2003 wurde das Amt für Landesentwicklungsplanung aufgelöst, das vorher ebenfalls Teil der Abteilung für Europa-Angelegenheiten war. Im Jahr 2008 wurde die Landeszahlstelle als Amt der Abteilung Europa gegründet.
- 2009 wurde die ESF-Dienststelle zu einem Amt der Abteilung Europa, die seit 2010 alle Förderprogramme des EFRE (zuzüglich Interreg) und des ESF betreut.
- 2015 gab die Abteilung Europa das Außenamt in Brüssel
- 2018 wurde die Landeszahlstelle eine eigene Abteilung. Zeitgleich wurde in der Abteilung Europa das Amt für Kontrollen und Staatsbeihilfen eingerichtet.
- 2025 wurde in der Abteilung Europa das Amt für europäische territoriale Zusammenarbeit eingerichtet.
Seit 2018 vereint die Abteilung Europa folgende Organisationseinheiten:
- Abteilung Europa:
- Informationszentrum EUROPE DIRECT
- Interreg Italien-Österreich
- Amt für europäische Integration:
- EFRE - Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
- Task Force PNRR - NextGenerationEU
- Regionale Koordinierungsstelle Interreg Italien-Österreich und Interreg Italien-Schweiz
- Kontaktstelle für Interreg Alpine Space, Central Europe, CADSES, Interreg Europe
- Amt für den Europäischen Sozialfonds – ESF
- ESF-Programm
- Akkreditierungen
- first level control (FLC) für ESF
- Amt für Kontrollen und Staatsbeihilfen
- Distinct Body
- FSC (Fondo di Sviluppo e Coesione)
- first level control (FLC) für EFRE, Interreg, FSUE, PSR-technische Hilfe
- Amt für europäische territoriale Zusammenarbeit
- Gemeinsames Sekretariat des Programms der europäischen territorialen Zusammenarbeit Interreg Italien-Österreich
- Koordinierung auf Landesebene der Programme der europäischen territorialen Zusammenarbeit Interreg Italien-Österreich, Interreg Italien-Schweiz, transnationale und interregionale Interreg Programme)
- Kompetenzstelle für Community-Led Local Development (CLLD)
Seit 2021 ist die PNRR Task Force der Abteilung Europa die operative Einheit der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol für den europäischen Wiederaufbau- und Resilienzplan Italiens Next Generation EU.
Das Blaue Haus – Unser Sitz
Der Sitz der Abteilung Europa, auch als „Blaues Haus“ bekannt, in der Gerbergasse 69 in Bozen ist ein Gebäude aus dem Jahr 1912, das an seiner trapezförmigen Form leicht wiederzuerkennen ist. Ursprünglich beige, wurde es im Laufe der Jahre blau gestrichen und hat Anfang 2026 nach der Renovierung seine ursprüngliche Farbe wiedererhalten.
Als erstes Genossenschaftszentrum Südtirols beherbergte das Haus zunächst den Verband der Raiffeisen-Vereine und landwirtschaftlichen Genossenschaften Deutschtirols.
Nach dem Ersten Weltkrieg hatte der 1919 gegründete Revisionsverband der Raiffeisenvereine und landwirtschaftlichen Genossenschaften Bozen ihren Sitz im Blauen Haus. Ab 1921 beherbergte das Gebäude auch die landwirtschaftliche Zentralkasse.
Die Geschichte des Blauen Hauses ist eng mit der Geschichte des Genossenschaftswesens verbunden. Die Blütezeit der Genossenschaften und der Sparvereine in Südtirol war die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Durch die Italianisierungspolitik des Faschismus, die Abwanderung vieler Fachkräfte infolge der Option und die Weltwirtschaftskrise wurde das Genossenschaftswesen stark zurückgedrängt. 1926 besetzte die faschistische Korporation der Landwirte das Genossenschaftshaus. Ein Jahr später wurde es während der Generalversammlung durch einen faschistischen Überfall vollständig enteignet.
Mit dem Kauf des denkmalgeschützten Blauen Hauses durch die Landesregierung 1994 wurde eine neue Ära eingeläutet. Zunächst wurde das Gebäude an eine regionale Bank vermietet, bis ein Teil der Landesabteilung Informationstechnik einzog. Seit 2004 ist die Abteilung Europa hier unterbracht.
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Letzte Aktualisierung: 02/02/2026